MarktplatzJanuary 12, 2010 8:11 pm

Es war einmal ein Biobauer aus dem Homberger Stadtteil Mühlhausen der plante, einen Mitgliederladen auf dem Homberger Marktplatz zu eröffnen, weil eben dieser Marktplatz, wie die übrige Stadt an der Märchenstrasse, in tiefem Dörnröschenschlaf, eher muss man schon sagen, Rotkäppchenkoma liegt.

Den Biobauern gibt es noch und auch Homberg ist (noch) nicht aus dem Rotkäppchenkoma erwacht. Nun meinte der Biobauer, daß der Homberger Marktplatz zwar sehr schön gestaltet sei, da kann man geteilter Meinung sein, jedoch nicht dazu beigetragen hat, für die Innenstadtkaufleute zu einem zentralen Handelsplatz zu werden. Wie der Biobauer argumentierte, hätte das auch mit der Ausweisung der Fußgängerzone im Marktbereich zu tun. Ich bin da anderer Meinung, zumal sich die Situation seit einem Jahr geändert hat und der Marktplatz über die Marktgasse mit dem Auto zu erreichen ist.

Der Biobauer aus Mühlhausen wollte also antreten um durch die Einrichtung eines Mitgliederladens den Marktplatz attraktiver zu gestalten. Der Homberger Hingucker sah den Mitgliederladen bereits als den neuen Kundenmagnet auf dem Homberger Marktplatz.

Nun wird zurückgerudert, bis Mühlhausen zum Hofladen des Biobauern.

Es scheint also erstmal nichts daraus zu werden, den Homberger Marktplatz mit dem Projekt Mitgliederladen attraktiver zu gestalten. Mit nur 92 verbindlichen Zusagen, sich in Sachen Einkauf von Biowaren vom Mühlhäuser Biobauern abhängig machen zu wollen, ist die Sache wohl für den Biobauer nicht attraktiv genug. Als Argument meint der Biobauer in einem Bericht des Kasseler Frühstücksblättchens (HNA) vom 8. Januar, ” kaum jemand wolle Körbe voller Lebensmittel oder einen Sack Kartoffeln zur Wallstraße oder zum Reithausplatz tragen”.

Wieso denn das? Der Marktplatz ist doch wieder befahrbar, so wie das von den Innenstadtkaufleuten gefordert wurde. Abgesehen davon: Hat der Biobauer schon mal daran gedacht, den Kunden vielleicht den Service zu bieten, die Ware zum Auto zu bringen? Das müsste ihm doch seine Kundschaft wert sein.

Ich denke mal eher, die Homberger sind doch nicht ganz so dumm, ihre freie Kaufentscheidung für Bio-Lebensmittel aufzugeben.

Dafür will nun der Biobauer so quasi durch die Hintertür doch noch sein Projekt Mitgliederladen durchdrücken. Ab Februar will er seinen Hofladen in Mühlhausen zum Mitgliederladen umfunktionieren. Das zeigt erstmal, wie sehr es dem Biobauer darum geht, den Homberger Marktplatz attraktiv zu gestalten. Ich denke mal, es geht eher um Profit. Um Profit ohne nennenswertes unternehmerisches Risiko, das sollen nämlich die Mitglieder des Projekts tragen.

Man muß sich auch die Frage stellen, ob der Biobauer für sein abgespecktes Mitgliederladen-Projekt in Mühlhausen auch von der Homberger Stadtverwaltung finanziell protegiert wird, wie das für den Standort Marktplatz angedacht war. Wundern würde mich das nicht.

Ob der Einkauf im Mitgliederladen des Biobauern in Mühlhausen nun ein Schnäppchen wird, das wage ich mal zu bezweifeln. Laut den AGB’s des Biobauern beläuft sich der Monatsbeitrag für eine Mitgliedschaft auf 19 Euro für jede erwachsene Person eines Haushalts - in der Regel also zwei Personen. Das macht dann 38 Euro pro Monat dafür, um im Mitgliederladen des Biobauern in Mühlhausen einkaufen zu dürfen. Dafür bekommt man dann Produkte aus biologischem Anbau zum Mitgliedspreis. Um vom Mitgliedspreis profitieren zu können, muß man dann schon für ca. 60,00 Euro und mehr pro Monat beim Biobauer einkaufen. Angeblich werden ökologische Kriterien, wie geringe Transportwege, Mehrwegeverpackung, Pfandsysteme und eine umweltverträgliche Erzeugung der Ware berücksicht, was immer das auch heißen mag. Wenn ich da an die Sache mit den Bio-Eiern denke, kommen mir berechtigte Zweifel.

Biologische Produkte bekomme ich beim Discounter wie LIDL und ALDI ebenso wie im Supermarkt. Ob die Produkte nach ökologischen Kriterien hergestellt wurden, kann ich beim Discounter und Supermarkt ebensowenig nachprüfen wie beim Biobauer.

Wer Lebensmittel und Bioerzeugnisse aus der Region einkaufen will, die nicht “industriell” erzeugt wurden, um die hiesigen Erzeuger zu unterstützen, der muss nun nicht unbedingt gleich zum zahlenden Mitglied eines Bioladens werden, “sich zum Laden bekennen”, wie der Biobauer es feinsinnig umschreibt. Sie kaufen ja auch nicht eine Kuh, wenn Sie mal ein Glas Milch trinken wollen. Zum Beispiel bietet REWE seit einiger Zeit Lebensmittel und Bioerzeugnisse aus der Region an, zu handelsüblichen Preisen und ohne Mitgliedschaft bei REWE selbstverständlich.

MarktplatzSeptember 21, 2009 7:49 pm

Am letzten Samstag war Preiseraten am Stand beim Biobauer auf dem Homberger Marktplatz. Ausser an einer grünen Kiste mit ein paar einsamen Kasseler Strünkchen war am gesamten Warenangebot keine Preisauszeichnung noch irgend eine andere Beschriftung vorhanden. Nada - Nichts.

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Somit war auch nicht ersichtlich, ob dort überhaupt Bioware, z. B. von Bioland, aus welchem Herkunftsland und welche Handelsklassen angeboten wurden. Die Informationen für den Verbraucher, ob die Produkte bio oder konventionell sind, fehlten völlig. Die Verbraucher müssen jedes Produktetikett genau lesen können, um zu wissen, was sie kaufen. Grundsätzlich hätte in den grünen Kisten auch konventionelle Ware vom Discounter sein können.

Vielleicht sollte sich der Biobauer mal die Preisabgabenverordnung ansehen, die eindeutig besagt:

§ 1 Grundvorschriften

(1)Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren oder Leistungen anbietet oder als Anbieter von Waren oder Leistungen gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt, hat die Preise anzugeben, die einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile zu zahlen sind (Endpreise). Soweit es der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht, sind auch die Verkaufs- oder Leistungseinheit und die Gütebezeichnung anzugeben, auf die sich die Preise beziehen. Auf die Bereitschaft, über den angegebenen Preis zu verhandeln, kann hingewiesen werden, soweit es der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht und Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.

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§ 2 Grundpreis

(1) Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren in Fertigpackungen, offenen Packungen oder als Verkaufseinheiten ohne Umhüllung nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet, hat neben dem Endpreis auch den Preis je Mengeneinheit einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile unabhängig von einer Rabattgewährung (Grundpreis) in unmittelbarer Nähe des Endpreises gemäß Absatz 3 Satz 1, 2, 4 oder 5 anzugeben. Dies gilt auch für denjenigen, der als Anbieter dieser Waren gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt. Auf die Angabe des Grundpreises kann verzichtet werden, wenn dieser mit dem Endpreis identisch ist.

(2) Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise unverpackte Waren, die in deren Anwesenheit oder auf deren Veranlassung abgemessen werden (lose Ware), nach, Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet oder als Anbieter dieser Waren gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt, hat lediglich den Grundpreis gemäß Absatz 3 anzugeben.

(3) Die Mengeneinheit für den Grundpreis ist jeweils 1 Kilogramm, 1 Liter, 1 Kubikmeter, 1 Meter oder 1 Quadratmeter der Ware. Bei Waren, deren Nenngewicht oder Nennvolumen üblicherweise 250 Gramm oder Milliliter nicht übersteigt, dürfen als Mengeneinheit für den Grundpreis 100 Gramm oder Milliliter verwendet werden. Bei nach Gewicht oder nach Volumen angebotener loser Ware ist als Mengeneinheit für den Grundpreis entsprechend der allgemeinen Verkehrsauffassung entweder 1 Kilogramm oder 100 Gramm oder 1 Liter oder 100 Milliliter zu verwenden. Bei Waren, die üblicherweise in Mengen von 100 Liter und mehr, 50 Kilogramm und mehr oder 100 Meter und mehr abgegeben werden, ist für den Grundpreis die Mengeneinheit zu verwenden, die der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht. Bei Waren, bei denen das Abtropfgewicht anzugeben ist, ist der Grundpreis auf das angegebene Abtropfgewicht zu beziehen.

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Kann man glauben oder lassen.

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§ 4 Handel

(1) Waren, die in Schaufenstern, Schaukästen innerhalb oder außerhalb des Verkaufsraumes aufs Verkaufsständen oder in sonstiger Weise sichtbar ausgestellt werden, und Waren, die vom Verbraucher unmittelbar entnommen werden können, sind durch Preisschilder oder Beschriftung der Ware auszuzeichnen.

(2) Waren, die nicht unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 im Verkaufsraum zum Verkauf bereitgehalten werden, sind entweder nach Absatz 1 auszuzeichnen oder dadurch, dass die Behältnisse oder Regale, in denen sich die Waren befinden, beschriftet werden oder dass Preisverzeichnisse angebracht oder zur Einsichtnahme aufgelegt werden.

Ich denke mal, eine ansprechende Warenpräsentation inklusive Beschriftung und saubere Behältnisse am Marktstand würden sich nicht nachteilig auf den Umsatz auswirken, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Mein Lieblingsbiobauer ist dieser Anbieter nicht und wird er auch nicht werden.

Neues aus dem SupermarktJuly 27, 2009 11:30 am

Bilder hochladenLetzte Woche hatte ich einen regen Briefverkehr mit den Bäckerburschen dieser Firma. Die scheinen nämlich nicht bis neun zählen zu können.

Jedenfalls waren von den Goldstücke Weizenbrötchen nur acht in der Tüte, wo doch neun hätten drin sein sollen.

Letztendlich bekam ich von den Kuchenbäckern aus Osnabrück einen langen Brief:

Man bedankt sich für meine Rückantwort und spricht mir das Bedauern darüber aus, dass ich Grund zur Beanstandung der “Goldstücke Weizenbrötchen” hatte. Man versichert mir vorab, dass strengste Qualitätskontrollen von Rohwaren und Fertigprodukten, sowie Fertigungskontrollen im Allgemeinen die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte, auch im Sinne der Sorgfaltspflicht als Hersteller sicher stellen.

Mir wird mitgeteilt, dass man anhand der Losnummer die genauen Herstelldaten ermitteln konnte. Anhand einer Produktionsaufzeichnung hat man überprüft und festgestellt, dass zum entsprechenden Zeitpunkt kein technischer Defekt protokolliert wurde.

Jetzt bekomme ich Einblick, wie die Brötchen abgefüllt werden:
Die Brötchen werden automatisch gezählt und dann durch einen Trichter in die Tüten gefüllt. Hängen bei der Zählung noch zwei Backstücke aneinander, kann dies dazu führen, dass in der nächsten Tüte ein Brötchen zu wenig enthalten ist. Nun sind die Bäckerburschen von C&W gefragt, die dann die entsprechende Tüte aussortieren. Eine “Mogelpackung” muß wohl der Aufmerksamkeit eines Bäckerburschen entgangen sein. Man hat natürlich selbstverständlich die entsprechende Abteilung über den Vorfall informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Punkt gebeten.

Ich frage mich indessen, wenn das mit dem Zählen nun schon nicht so richtig klappt, warum wiegt man die goldigen Wecke nicht einfach nach dem Eintüten automatisch nach?

Als “kleine Erstattung” legte man dem Schreiben von C&W Briefmarken bei - drei Stück à 55 Cent - macht 1,65 Euro. Verbunden mit der Hoffnung, uns in Zukunft wieder zu ihren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen, wünscht C&W uns weiterhin viel Freude und Genuss beim Verzehr ihrer Produkte. Ich denke mal, wenn die gekonnt hätten, dann hätten die auch einen einzigen Wecke auf die Reise geschickt.

PS:
Eben beim Discounter gewesen und versucht, für zwei 55-Cent Briefmarken neun Goldstückbrötchen von C&W zu bekommen, irgendwie fühlt man sich der Firma nach solch einem ergreifenden Brief ja verpflichtet. Den Blick der Kassiererin werde ich so schnell nicht vergessen.
(Bildquelle: ©Daniel Gast/pixelio.de)

MarktplatzJuly 13, 2009 5:45 pm

Am vergangenen Samstag, den 11. Juli bot es sich an, einen kleinen Streifzug in Bildern durch das preisliche Niveau des Mühlhäuser Biobauern auf dem Homberger Marktplatz zu unternehmen.

Hier das Resultat:

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Eben noch ein einfaches Bio-Ei für 0,35 Euro/Stück….

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…und zehn Minuten später aufgenommen war’s ein BIOLAND-Ei, der Preis hat sich nicht geändert.

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Blumenkohl gibts im Herkules Supermarkt für sagenhafte 0,99 Euro/Stück

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Herkunft beim Biobauern unbekannt, wir haben sie im REWE für 1,25 Euro/kg gekauft. Bei LIDL gibt es Bio-Kartoffeln “Nicola” für 1,69 Euro pro 1,5 Kg.

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Im Herkules Supermarkt zahlt man für eine Kohlrabi 0,39 Euro

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Im Herkules Supermarkt kostet der Wirsing 0,99 Euro/kg.

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Möhren gibts bei EDEKA in Bio-Qualität aus Deutschland für 0,99 Euro/kg. Ebenso bei LIDL.

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REWE bietet Rispentomaten mit Bio-Siegel an, das Kilo für 1,49 Euro

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Vor einiger Zeit wurde tatsächlich das erste Bio-Krankheitsbild entdeckt, die Orthorexia. Der Name ist von Magersucht (Anorexia nervosa) abgeleitet und beschreibt Menschen, die nur zu sich nehmen können, was gesund und bio ist.

Hoffentlich sind Sie davon nicht betroffen.

Bevor Sie sich für den Kauf der teuren Bio-Erzeugnisse des Biobauern entscheiden, oder sogar Mitglied in seinem Mitgliederladen-Projekt werden, sollten Sie diesen Artikel lesen. Wenn Sie dann immer noch meinen, es müssten Bio-Erzeugnisse sein, die gibts auch im Supermarkt und beim Discounter, wie LIDL und ALDI in guter Bio-Qualität und zu bezahlbaren Preisen.

MarktplatzJuly 12, 2009 7:42 pm

Bilder hochladen Rechts das BIOLAND-Ei vom Biobauern, links ein Ei von einem Freilandhuhn.
Die Farbe des Eidotters sagt nichts über die Qualität oder den Nährstoffgehalt des Eies aus. Sie ist lediglich abhängig von der Futtermittelzusammensetzung, insbesondere vom Gehalt an Pigmenten. Hühner, die im Sommer viel Grünfutter aufnehmen, legen Eier mit einer kräftigen Dotterfarbe. Auslöser sind die sogenannten Carotinoide, die man in der Natur fast überall findet, wo es sich um gelbe bis orangerote Farben dreht. Natürliche Farbstoffe (z.B. Carotinoide) kommen in Gras, Kräutern, Mais und dergleichen vor, daher weisen Eidotter aus Freilandhaltung ein schönes Gelb auf. Die Dotterfarbe kann aber je nach Jahreszeit schwanken. Alte oder kranke (verwurmte) Hühner hingegen legen Eier mit hellem Dotter.Weil dem konventionellen Hühnerfutter (für Bodenhaltung) künstliche Farbstoffe beigemischt werden, um das Eigelb intensiver zu färben, ist die Dotterfarbe leider kein Qualitätszeichen mehr!

Muß ich mir um das BIOLAND-Huhn nun Sorgen machen?

Marktplatz 7:37 pm

Am Samstag wieder mal den Biobauer aus Mühlhausen an seinem grün-weiß gestreiften Stand auf dem Homberger Marktplatz besucht. Benjamin war nicht mehr da, heute bediente eine “Benjamine” die Kunden. Heute gab es keine abgepackten Eier, heute befanden sich die Eier - alle schön Öko-kontrollgestempelt - auf einer Palette und wurden nach Bedarf in einen Eierkarton von BIOLAND umgepackt. Damit lässt sich auch nachvollziehen, wo das Ei herkommt, aus einem zertifizierten BIOLAND-Betrieb.

Bilder hochladenMit dem Mindesthaltbarkeitsdatum der Eier tat sich der Biobauer noch schwer. Das stand nämlich nicht auf dem BIOLAND-Eierkarton. Darauf angesprochen musste das die Benjamine erst bei der Biobäuerin erfragen, um es dann auf den Eierkarton zu schreiben. Handsigniert sozusagen, das hat man nicht alle Tage. Wie gut, dass es Handys gibt, sonst hätte man vermutlich würfeln müssen.

Ganz besonders interessant fand ich, wie schnell der Biobauer aus einem einfachen Bio-Ei ein BIOLAND-Ei macht. Glauben Sie nicht? Sehen Sie selbst:

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Eben noch ein einfaches Bio-Ei für 0,35 Euro/Stück….

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…und zehn Minuten später aufgenommen war’s ein BIOLAND-Ei, auch noch für 0,35 Euro, nehme ich mal an, Zentimeter werden ja nicht gemeint sein. Wenn man dem Öko-Stempel auf dem Ei trauen darf ist es tatsächlich ein BIOLAND-Ei.

Für was dann das Herumgeeiere mit der Auszeichnung? Auch die Währung sollte man schon hinter den Preis schreiben, wahrscheinlich sind hier Euro gemeint, nicht dass die Kunden noch denken, man könnte mit DM oder in Lire bezahlen. Oder darf sich das der Kunde aussuchen?

Ich denke mal, da muss der Biobauer noch einiges lernen, bis er sich an das Mitgliederladen-Projekt herantrauen sollte, wenn es bei so einfachen Dingen schon klemmt.

Marktplatz 11:37 am

Am Samstag wieder mal den Biobauer aus Mühlhausen an seinem grün-weiß gestreiften Stand auf dem Homberger Marktplatz besucht. Benjamin war nicht mehr da, heute bediente eine “Benjamine” die Kunden. Heute gab es keine abgepackten Eier, heute befanden sich die Eier - alle schön Öko-kontrollgestempelt - auf einer Palette und wurden nach Bedarf in einen Eierkarton von BIOLAND umgepackt. Damit lässt sich auch nachvollziehen, wo das Ei herkommt, aus einem zertifizierten BIOLAND-Betrieb.

Bilder hochladenMit dem Mindesthaltbarkeitsdatum der Eier tat sich der Biobauer noch schwer. Das stand nämlich nicht auf dem BIOLAND-Eierkarton. Darauf angesprochen musste das die Benjamine erst bei der Biobäuerin erfragen, um es dann auf den Eierkarton zu schreiben. Handsigniert sozusagen, das hat man nicht alle Tage. Wie gut, dass es Handys gibt, sonst hätte man vermutlich würfeln müssen.

Ganz besonders interessant fand ich, wie schnell der Biobauer aus einem einfachen Bio-Ei ein BIOLAND-Ei macht. Glauben Sie nicht? Sehen Sie selbst:

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Eben noch ein einfaches Bio-Ei für 0,35 Euro/Stück….

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…und zehn Minuten später aufgenommen war’s ein BIOLAND-Ei, auch noch für 0,35 Euro, nehme ich mal an, Zentimeter werden ja nicht gemeint sein. Wenn man dem Öko-Stempel auf dem Ei trauen darf ist es tatsächlich ein BIOLAND-Ei.

Für was dann das Herumgeeiere mit der Auszeichnung? Auch die Währung sollte man schon hinter den Preis schreiben, wahrscheinlich sind hier Euro gemeint, nicht dass die Kunden noch denken, man könnte mit DM oder in Lire bezahlen. Oder darf sich das der Kunde aussuchen?

Ich denke mal, da muss der Biobauer noch einiges lernen, bis er sich an das Mitgliederladen-Projekt herantrauen sollte, wenn es bei so einfachen Dingen schon klemmt.

MarktplatzJuly 6, 2009 11:23 pm

Bilder hochladenAm Samstag war der Biobauer aus Mühlhausen mit einem Marktstand auf dem Homberger Marktplatz vertreten und will zumindest diesen Sommer wieder regelmäßig dort erscheinen, daß erfuhren wir jedenfalls von dem jungen Mann, der den Stand betreute und nach Aussage des Biobauern Benjamin heisst.

Wir kauften an diesem Stand 10 Eier im Karton von BIOLAND und wir erfuhren von Benjamin, daß die Eier aus dem Hofladen des Biobauern aus Mühlhausen stammen. Bilder hochladenOb die Eier tatsächlich von BIOLAND sind, daran kommen uns nun erhebliche Zweifel. Was uns zuerst auffiel, ist, daß die Eier unterschiedlich groß sind, also unsortiert. Das unter Ei in der Mitte mit Stempel dient als Referenz-Ei und stammt von Edeka.

Die vermeintlichen BIOLAND-Eier vom Biobauer aus Mühlhausen sind alle ungestempelt, d. h. man kann weder feststellen, ob es sich tatsächlich um ein BIOLAND-Ei handelt und wo das Ei überhaupt herkommt. Im Eierkarton von BIOLAND befindet sich zwar ein Kontrollstempel, (0-DE-23457-2) doch nach der Überprüfung des Stempels auf der BIOLAND-Website erhält man den Hinweis, dass sich in der Datenbank kein Betrieb mit der eingegebenen Kontrollnummer befindet.

Auch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum der Eier ebensowenig festzustellen, wie das Legedatum. Bilder hochladenNun verlangt man ja nicht, dass jedes Huhn das Ei jeweils selbst signiert. In jedem Fall muss ein echtes Bioprodukt die gesetzlich vorgeschriebene EWG-Kontrollstellen-Nummer (Beispiel: DE-001-Öko-Kontrollstelle) tragen. Diese Nummer bestätigt, dass das Produkt den Öko-Richtlinien der Europäischen Union entspricht und dass Landwirte sowie Lebensmittelhersteller regelmäßig kontrolliert werden. Die Nummer steht entweder in Kombination mit einem Öko-Label (wie z.B. dem staatlichen Bio-Siegel) oder einem anderen Label (wie z.B. Demeter oder Bioland) oder solo auf der Verpackung. Bilder hochladenWir wissen nun nicht wer die Eier gelegt hat, ok, dass es Hühner waren ist keine Frage, wobei man bei den kleinen Eiern fast eher auf Wachteln tippen möchte. Waren das nun glückliche Hühner aus Freilandhaltung, oder doch so arme, bemitleidenswerte Käfigviecher mit kahlen Hälsen und kaum noch Federn? Deutsche Hühner oder holländische? Bleibt also die Frage, was der Biobauer uns da auf dem Marktplatz in Homberg verkauft hat.

Doch warum nicht den Biobauer aus Mühlhausen einfach mal fragen wie sich das verhält. Mit dem Sachverhalt telefonisch konfrontiert und darauf angesprochen, meinte der Biobauer, er hätte selber gar keine Hühner, die Eier kämen von Zulieferbetrieben. Die Eier vom Marktplatzstand können auch von Benjamin sein, denn der hätte Legehennen.

Zwerghühner vermutlich.

Und wie ist das mit dem fehlenden Stempel, Herr Biobauer aus Mühlhausen und wie kann ich nun feststellen, wie lange die Eier haltbar sind? Die Antwort des Biobauern war kurz, einen Stempel müssten die Eier nicht haben und zweitens müsste ich weder wissen, wo die Eier herkommen, wie alt die sind, bzw. wie lange haltbar.

Ach so?

Für was gibt es aber dann die gesetzliche Verpflichtung aus dem Jahr 2004? Ab da muß jedes Ei EU-weit mit einer Öko-Kontrollstellennummer gekennzeichnet sein.

0: Steht für ökologische Erzeugung
1: Bedeutet Freilandhaltung – dabei ist auch die Fläche pro Huhn vorgeschrieben
2: Bedeutet Bodenhaltung – das Huhn läuft frei im Stall
3: Ist das traurige Zeugnis, dass dieses Huhn ein Leben lang in einem engen Käfig gehaust hat

Dahinter steht der Ländercode, also DE für Deutschland und dann noch die Nummer des Legebetriebs.

Das alles muss ich nicht unbedingt wissen? Interessante These, die der Biobauer da aufstellt. Das kann er denen erzählen, die sich nicht davon abbringen lassen, Mitglieder in seinem Mitgliederladen zu werden. Es soll ja Leute gben, die lassen sich auf so etwas ein. Ich nicht!

Wenn die Eier vom Marktstand des Biobauern tatsächlich von den Hühnern des Standbetreuers Benjamin stammen, dann frage ich mich, was die in einem Karton von BIOLAND zu suchen haben, mit nicht nachvollziehbarer Öko-Kontrollnummer und ohne Angabe des Haltbarkeitsdatums? Die Aussage, die Eier würden aus dem Hofladen des Biobauern stammen, würde dann ja auch kaum zutreffen.

Sonderbare Geschäftsgebaren.

Fragen wir doch mal, welche Regelungen für lose Eier gelten?
Die Verbraucherberatung Hessen schreibt dazu folgendes:

Lose Eier müssen ebenfalls mit dem Erzeugercode gestempelt sein. Wie die Hennen gehalten wurden, muss auf einem Schild angegeben sein. Bei sortierten Eiern ist über Güte- und Gewichtsklasse, Packstellennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum und den sogenannten Verbraucherhinweis schriftlich zu informieren.
Für Eier, die der Erzeuger unmittelbar an den Endverbraucher abgibt (ab Hof, auf einem örtlichen Markt oder im Verkauf an der Tür), gelten Ausnahmeregelungen.

Sie müssen unsortiert und unverpackt angeboten werden. Angaben über Güte- und Gewichtsklasse oder Fütterungsart sind nicht erlaubt. Angegeben sein müssen aber auf einem Schild Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbraucherhinweis. Außerdem müssen Eier, die der Erzeuger auf einem örtlichen öffentlichen Markt (Wochenmarkt) abgibt, mit dem Erzeugercode gestempelt werden.

Wenn Sie mit der Maus auf die Bilder im Text klicken, dann sehen Sie, was auf dem Karton von BIOLAND vorhanden, bzw, nicht vorhanden ist.

Tja Herr Biobauer und nun?

Wir haben heute Morgen zum Frühstück Eier vom “Eiermann” gegessen,, dass ist der, der immer mit den blauen Autos herumfährt. Die waren gestempelt, die Eier, nicht die Autos und haben superlecker geschmeckt.

Da kostet das Ei auch nur 20 Cent und nicht wucherige 25 Cent wie beim Biobauern, wo man nicht weiß, wo die herkommen.

Ich denke mal, der Kauf von Bioware ist auch Vertrauensache, sonst muss man keine Bioware kaufen. Ich persönlich kann dieses Vertrauen dem Biobauern aus Mühlhausen nicht entgegenbringen. Die vermeintlichen BIOLAND-Eier vom Biobauern essen wir mal lieber nicht.

Ich warte da lieber, bis der “Landmarkt” im REWE eröffnet und dann gibts ja auch noch LIDL, ALDI und HERKULES mit ihrem Bioangebot und garantiert gestempelten Eiern.

MarktplatzJune 20, 2009 3:20 pm

… wenn es um Kosten- und Gebührentreiberei geht.

Bilder hochladenAm 15.06.09 wurde auf der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Abwassergebühren in Homberg (Efze) pro Kubikmeter ab 1. Januar 2010 auf 4,48 Euro festzusetzen. Ein Kubikmeter Wasser kostet 1,93 Euro. Da wird Duschen und Baden zum teuren Vergnügen. Bereits ab 1. Juli d. Jahres erhöht sich der Preis für einen Kubikmeter Abwasser auf 4,18 Euro, zur Eingewöhnung sozusagen.

Vielleicht sollte man zum Duschen und Baden demnächst nach Melsungen fahren, denn da kostet der Kubikmeter Wasser 1,26 Euro und das Abwasser pro Kubikmeter 2,15 Euro. Auch Fritzlar zockt seine Bürger nicht ab. Dort kostet der Kubikmeter Wasser 1,93 Euro, wie in Homberg, für den Kubikmeter Abwasser müssen die Fritzlarer allerdings nur 2,90 Euro bezahlen. Gudensberg kann es etwas günstiger als Fritzlar: Wasser pro Kubikmeter 1,61 Euro, Abwasser 2,95 Euro.

Bei einem Jahresdurchschnittsverbrauch von ca. 50 Kubikmeter Wasser für einen Zweipersonenhaushalt zockt die Stadt Homberg demnächst mit 320,50 Euro/Jahr ab.

In Melsungen dagegen herrschen paradiesische Zustände, da fallen 170,50 Euro/Jahr für Wasser und Abwasser an.

Gudensberg verlangt 228,00 Euro für das o. a. Beispiel.

In Fritzlar fallen pro Jahr 241,50 Euro an.

Alles nichts gegen die Abzocke, die die Homberger Parteifraktionen beschlossen haben. Leben in Homberg ist teuer und wird noch teurer werden. Die Preistreiberei hat noch lange kein Ende.

In Homberg haben sich die Stadtverordneten entschieden, die Erschliessungskosten der Abwasserversorgung auf die Abwassergebühren umzulegen.

Als Mieter ist man dann in Homberg ganz blöde dran. Erschließungsbeiträge, die eine Gemeinde z.B. für den Straßenbau erhebt, dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden. Erschließungkosten gelten als Teil der Investititionskosten für das Gebäudegrundstück.

In Homberg bezahlen die Mieter nun aber die Erschliessungskosten über die verbrauchsabhängigen Abwassergebühren mit. Finanzieren also über diesen Weg die Erschliessungskosten, die der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen darf. Damit finanzieren sie dem Vermieter unzulässigerweise die Investitionskosten für sein Gebäudegrundstück.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Wenn’s um’s raffen geht, dann sind sich alle Homberger Parteifraktionen einig, nur wenn man sich profilieren will, dann hackt man schon mal ein wenig nach den anderen, aber ernstlich weh tun will man sich natürlich nicht.

Die Homberger Verwaltung freut sich natürlich über jeden Ansiedlungswilligen, um ihn über Gebühren und Abgaben auszupressen wie eine Zitrone, doch unter den gegeben Umständen kann man eigentlich keinem raten, sich in Homberg häuslich niederzulassen und Grund und Boden zu erwerben. Homberg ist nicht kinderfreundlich, kulturell eher nichtssagend, aber Spitze in den Abgaben und Gebühren. Wo andere Kommunen z. B. die Kindergartengebühren ganz streichen, da langt Homberg zu und erhöht die Kindergartengebühren demnächst.

Für das, was einem Homberg zu bieten hat, ist der Preis zu hoch. Wer es dennoch riskieren will, der sollte vorher in Homberg Urlaub machen und sich genau umsehen, fraglich ob man dann noch Lust hat, Homberg näher kennenzulernen. Die Kreisstadt hat 40 Millionen Euro Gesamtschulden, hat sich aber letztes Jahr den defizitären Hessentag geleistet, der Homberg trotz aller Euphorie keinen Deut nach vorne gebracht hat. Man hat es einfach nicht verstanden, die Chancen, die der Hessentag gebracht hat, auch zu nutzen. Die Homberger Bürger werden in Zukunft auf vieles verzichten müssen.
(Bildquelle: knipseline - pixelio.de)

MarktplatzJune 18, 2009 9:13 pm

Nun blüht es wieder das Blumentor. Nicht so üppig wie letztes Jahr zum Hessentag, aber es blüht.

Bilder hochladenDas Blumentor am Eingang zur unteren Westheimer Strasse steht und blüht wieder. Aber, ist es nicht Aufgabe der Stadt dafür zu sorgen, dass Homberg attraktiver wird? Warum sollen das die Bürger nun auch noch selbst tun? Übrigens scheinen dem Oberstadtgärtner die Blumen ausgegangen zu sein, denn rechts oben am Blumentor muss noch nachgearbeitet werden.

Erst die Idee eines Biobauern, sich seinen Profit möglichst risikofrei durch die Einrichtung eines Mitgliederladens finanzieren zu lassen, wobei die Kunden das finanzielle Risiko über Mitgliederbeiträge decken sollen, um zum “Mitgliederpreis” einkaufen zu können.

Nun versucht die Stadt über sogenannte Patenschaften, die finanzielle Verantwortung auf den Bürger zu übertragen.

So kann man sich seiner Verantwortung als Stadt natürlich auch entziehen. Warum sollen die Homberger Bürger das Blumentor sponsern, während im Rathaus nicht gerade sparsam gewirtschaftet wird, um es mal gelinde auszudrücken? Haben die Stadtverordneten der einzelnen Fraktionen schon Patenschaften übernommen? Wie stehts mit dem Bürgermeister, ist der schon Blumentorpate?

Natürlich wird in dem HNA-Beitrag nicht vergessen, ein Konto anzugeben, wo man unter dem Stichwort “Spende” einzahlen kann. Nun sind jedoch eine Patenschaft und eine Spende grundverschiedene Begriffe. Gemeinsam ist ihnen, es geht um Geld.

Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht bezeichnet. Unter einer Spende versteht man eine freiwillige und unentgeltliche Leistung in Form einer Geld-, Sach- oder Leistungsspende.

Was will man hier? Dass sich der Pate fürsorglich um die Bepflanzung des Blumentores kümmert, die Blümchen giesst, Unkraut jätet, hin und wieder mit ihnen spricht oder dem Oberstadtgärtner die Leiter hält? Wohl kaum. Übrigens gehört zu einer Patenschaft auch eine Patenschaftsurkunde.

Hier will man ganz einfach nur Geld, um dann frei zu entscheiden was man damit macht. Bleibt die Frage, ob das auch zweckentsprechend eingesetzt wird. Doch warum redet man dann von “Patenschaften”?

Ganz abgesehen davon sollten die Homberger ihr Geld lieber zusammenhalten, sie werden es noch nötig brauchen, bei den Erhöhungen der städtischen Abgaben, die der Magistrat plant. Es wird wohl keiner glauben, das Hessentagsdefizit löst sich in Luft auf, die Sause werden die Homberger Bürger berappen müssen und nicht nur das, auch für die anderen finanziellen Eskapaden der städtischen Führung werden die Homberger tiefer in den Geldsack greifen müssen, als ihnen lieb sein kann.

Ich finde, es wäre mal an den Homberger Geschäftsleuten, etwas zu tun um Kunden in die Stadt zum locken, wenn sie schon nicht gerade mit anderen Attraktivitäten glänzen. Warum übernimmt nicht jeder Homberger Geschäftsmann eine Patenschaft für das Blumentor? Für die floristischen Geschäftsleute in Homberg wäre das doch eine hervorragende Werbung und ein Hinweis auf die Qualität des Angebots.
Natürlich sollte ein Hinweis auf die Patenschaftsträger nicht fehlen.

Und was kommt demnächst - Patenschaften für Homberg - Bürger sponsern ihre Stadt? Ok, da hätte ich nichts gegen, nur dann brauchen wir keinen Bürgermeister mehr, dann reicht ein Stadtkämmerer!


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