Frosta® - nun auch in “homöopathischer” Dosierung
Das Preis-Leistungsverhältnis bei Lebensmitteln stimmt schon lange nicht mehr. Die Lebensmittelhersteller packen immer weniger Ware in ihre Packungen und zocken die Verbraucher ab.
Frosta® hat sich wieder einen neuen Marketing-Gag zur Profitmaximierung einfallen lassen. Die Firma vermarktet ihre eiskalten Gemüsezubereitungen zukünftig unter dem Label “Koch Kreativ®” Bisher ist man von Frosta® Portionen von 500 g gewohnt. Man sollte nun nicht mehr ohne Brille in den Supermarkt gehen, schon gar nicht wenn man Produkte von Frosta® kauft. Die haben nämlich in die neuen “Koch Kreativ®”-Gemüsepfannen-Beutel “Toskana”, “Thai”, “Provence”, “Balkan”, “Sommergarten”, “Mexiko”, “Kreta” und “Karibik” nur noch die “homöopathische” Menge von 480 g Inhalt reingetan.
Für diese Reduzierung hat man bei Frost®, wie könnte es anders sein, gleich eine passende Erklärung bereit:
Man hätte die 20 g weniger Produkt in die Rezeptur gesteckt und somit eine unvergleichlich gute Qualität erreicht. Ausserdem würde man sich am Markenwettbewerb orientieren, die vergleichbaren Produkte der Mitbewerber hätten auch nur eine Menge von 480 Gramm.
Ob sich damit Frosta® Freunde schafft bleibt abzuwarten. Welcher Verbraucher kann schon nachvollziehen, ob Frosta® tatsächlich die 20 g weniger Produkt in die Qualität gesteckt hat? Bei Frosta® wird auch nur mit Wasser gekocht, auch wenn die Produktfotos auf den “Koch-Kreativ®”-Verpackungen noch so lecker aussehen. Auf den Inhalt kommt es an und auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Unvergleichlich gute Qualität? Heisst das, die anderen von Frosta® produzierten Gerichte sind qualitativ minderwertiger, dafür hat man aber 20 g mehr in der Pfanne?
Nicht nur der Umsatz schmilzt bei Frosta®, da schmilzt der Packungsinhalt gleich mit.
Als Verbraucher muss man sich das allerdings nicht gefallen lassen, gehen Sie zum Biobauer Ihres Vertrauens, auf den Markt oder in die Bioabteilung des Supermarktes, besorgen Sie sich dort frisches Gemüse und bereiten Sie sich die leckere Gemüsepfanne selbst zu. Dann wissen Sie was Sie essen und billiger ist es auch.
So wie hier bei der bunten Gemüsepfanne:
Zutaten:
1 Gemüsezwiebel
4 mittelgroße Kartoffeln
1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
300 g Zucchini
4 mittelgroße Tomaten
1/8 l Gemüsebrühe
3 El frischer Thymian
3 El frische Petersilie
1 Tl Paprika edelsüss
3 El Sahne
Salz, Pfeffer
Öl
Zubereitung
Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zucchini und die Paprika waschen, von den Kernen befreien und ebenfalls würfeln. Die Tomaten in Spalten schneiden.
In einer großen Pfanne 4 El Öl erhitzen und die Kartoffelwürfel darin rundherum anbraten. Mit dem Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Gemüsebrühe zugießen und unter ständigem Umrühren 10 Minuten, zugedeckt weich dünsten.
Nun die Zwiebel, die Zucchini und die Paprika zugeben, durchmischen und weitere 10 Minuten unter rühren mitdünsten.
Schließlich die Tomaten und die Sahne untermischen und noch einmal 5 Minuten weiterdünsten.
Die Kräuter fein hacken und unter das Gemüse heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.










































Nun ist sie da, Deutschland hat die Vogelgrippe.
Die große Koalition sucht Mittel und Wege, um den Bürger noch effizienter auszusaugen. In den Koalitionsgesprächen, die mittlerweile schon drei Wochen dauern, hat man beschlossen den Bürgern Deutschlands noch tiefer in die Taschen zu greifen.
Nun müssen die Federviecher in den Stall. Auf Anordnung von Noch-Bundesverbraucherminister Trittin eingeknastet. Ab sofort ist Stallpflicht angeordnet und jede Missachtung kann bis zu 25.000 Euro kosten. Wer keinen Stall hat, muss die Hühner oder Gänse halt mit ins Wohnzimmer nehmen. 
