Gerade verputzt man noch den Christstollen, trinkt Glühwein und freut sich auf den weihnachtlichen Gänsebraten. Da trommelt Frosta® bereits für sein frostiges Diät-Tiefkühlfastfood, im Mittelpunkt, wie könnte es anders sein, das “Reinheitsgebot.”
Ich glaube, der Verkauf des Frosta®-Tiefkühl-Diätfutters scheint nicht gerade zu boomen, sonst müsste man keine Medienwerbung schalten, die ist nämlich schweineteuer. Zwischenzeitlich hatte man auch mal erwogen, Frosta®-Menüs als hochwertiges Tierfutter für Katzen und Hunde an Herrchen und Frauchen zu bringen, dies dann aber als Spaß deklariert.
Die einzig sinnvolle Diät besteht aus einer kalorienreduzierten Mischkost. Wer abnehmen will, muß entweder weniger essen als er verbraucht oder seinen Energieverbrauch, z.B. durch Sport oder körperliche Arbeit deutlich steigern. FdH also. Wichtig ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Dazu braucht man keine Frosta®-Brigitte-Diät.
17,3 g Fett bei 372 kcal im 250 g Frosta®-Brigitte-Diät Tiefkühlmenü “Nasi Goreng” oder gar 19,5 g Fett bei 354 kcal in der Frosta®-”Fischer Pfanne Portofino” sind schon mehr als der halbe Tagesbedarf an empfohlener Fettzufuhr. Ich finde, das ist für Diät-Menüs zu viel. Da muss man sich die Fette für den restlichen Tag gut aufteilen. In der Abnehmphase ist eine Fettzufuhr von 30 g pro Tag ausreichend, um das Gewicht zu halten sind 60 g pro Tag ideal. Schaut man sich die “Fünf-Tage Brigitte-Blitz-Diät mit Frosta® an, so muß man feststellen, dass der Gesamtfettgehalt der Gerichte pro Tag weit über 30 g liegt. Die Rezepte sind nicht schlecht, aber die Frosta®Diät-Menüs sollte man weglassen und dafür selbst frisch kochen.
