Frosta® und der Umgang mit Kritik
Über die Verleihung des Ehrenbriefes verfasste der User “Wolf Hagen” in einem Kommentar im Firmen-Blog der frostigen Firma ein paar kritische Bemerkungen.
Was er darauf für Antworten bekam, das können Sie hier nachlesen.
Eine ganz besondere Reaktion auf seine Kritik bekam “Wolf Hagen” vom Leiter Controlling der Firma Frosta®, Frank E. Der fühlte sich animiert, sich prustend, gröhlend und hüstelnd am Boden wälzen zu müssen und meinte u. a. dies würde nun ausgerechnet -Klarname - der Meister der Schimpftiraden schreiben. Besseres ist dem Frosta®-Controllingleiter nicht eingefallen. So drückte das “Wolf Hagen” in seinem nachfolgenden Kommentar auch aus:
@Frank. E.
Na also, er ist wieder in seinem Element, der Herr E. Besser wäre allerdings gewesen, Sie hätten zu meinen Ausführungen und Fragen Stellung genommen, das hätte Ihnen, Ihrer Stellung entsprechend, mehr Professionalität verliehen, als beleidigend und ausfallend zu werden, Aber was soll man machen, wenn man keine Argumente hat um sachlich auf berechtigte Kritik einzugehen, da ist es bedeutend einfacher, den kritischen User zu beleidigen und zu diffamieren. Schon schlimm, wenn man sich so verhalten muss. Ich hätte Ihnen mehr zugetraut, aber man kann sich täuschen.
Keine Firma präsentiert sich im Internet um sich ausschliesslich selbst zu beweihräuchern, sondern freut sich auch über kritische Stimmen. Bei Frosta® habe ich den Eindruck, ist das anders. Grundsätzlich sollten die, die im Blog ihre Firma repräsentieren, in der Lage sein mit Kritik umzugehen.
Allerdings, finde ich, gehen Ihre Ausführungen hier nun doch etwas zu weit und lassen jeglichen Anstand Ihrerseits vermissen. Ob die Verbraucher begeistert sind, wenn sie erfahren, wie Frosta® mit Kritik umgeht, bezweifele ich stark. Zur Kundengewinnung trägt so ein Verhalten nun sicherlich nicht bei. Wenn das auch noch im Firmeninteresse liegen sollte weiss man, was man zukünftig von Frosta® zu halten hat.
Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin vom 25. Oktober 2007 stellt eine Berichterstattung in einem Internetforum, die zur Erkennbarkeit der benannten Person führt, einen rechtswidrigen Eingriff in dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht dar. Möglicherweise hat Ihr “netter” Blogeintrag noch ein Nachspiel.
Was soll man dazu sagen? Ich finde, da erübrigen sich ersteinmal weitere Worte, doch würden Sie unbedingt die Produkte einer Firma kaufen, die mit kritischen Diskussionsteilnehmern so umgeht?
Update
Mit Eimer und Putztuch ist der Leiter Controlling von Frosta® zu später Stunde ins Firmenblog geschlichen um die persönlichen Daten des Users “Wolf Hagen” wieder zu löschen. Hat Frosta® eigentlich einen eigenen Kindergarten?
