Medizin & bunte PillenNovember 9, 2006 9:34 pm

In den Märkten der Drogeriekette “dm” dürfen künftig Medikamente bestellt und verkauft werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster - und gab damit der Drogeriemarktkette recht, die gegen ein Verbot der Stadt Düsseldorf geklagt hatte. Zugleich kippte das Gericht mehrere vorangegangene Gerichtsentscheidungen, in denen der Verkauf von Medikamenten in den Drogerien untersagt worden war.

Den ganzen Bericht lesen…

Nun dauert es bestimmt nicht lange und Rossmann, Schlecker, etc. ziehen nach…Sortis® zum Schnäppchenpreis, Wochenangebot: Sartane gegen hohen Blutdruck….

Medizin & bunte PillenNovember 6, 2006 9:30 pm

Eine gute Nachricht für alle Diabetiker, die auf ein kurzwirksames Analoginsulin eingestellt sind.

Als erster Hersteller hat die Lilly Deutschland GmbH mit gesetzlichen Krankenkassen Direktverträge zu kurzwirksamen Analoginsulinen geschlossen. Durch diese Verträge kann den Versicherten beider Kassen, Humalog® (Wirkstoff: Insulin lispro1) auch weiterhin auf Kassenrezept verordnet werden.

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Siehe auch hier…

Medizin & bunte PillenOctober 11, 2006 1:07 pm

Eigentlich sollen Ärzte ihren Patienten die Angst nehmen. Es gibt aber Ärzte die machen erst den Patienten Angst und dann mit dieser Angst Geschäfte.

Immer mehr Mediziner bieten zusätzliche Leistungen an, die Krankenkassen nicht bezahlen. Doch Patienten wissen nicht, ob sie das Angebot benötigen. Ärzte sprechen von Service, Verbraucherschützer vom Geschäft mit der Angst.

Ob Messung der Knochendichte, Krebsvorsorge oder zusätzliche Ultraschallaufnahmen während der Schwangerschaft - immer mehr Ärzte bieten so genannte individuelle Gesundheitsleistungen, kurz IGeL an, für die der Patient selbst bezahlen muss. Eine gemeinsame Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und der Verbraucherzentrale NRW ergab, dass 2005 bereits 29 Prozent aller Patienten solche Leistungen angeboten wurden. 2004 waren es nur 23 Prozent.

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Medizin & bunte PillenJuly 19, 2006 11:16 am

Schätzungsweise 200 000 bis 400 000 Patienten mit Typ-2-Diabetes erhalten schnell wirksame Insulin-Analoga künftig nur noch in Ausnahmefällen von der Krankenkasse bezahlt. Auf Kassenkosten dürfen die Präparate nur dann verordnet werden, wenn sie nicht teurer sind als Humaninsulin. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten und Krankenkassen am Dienstag in Siegburg. Insulin-Analoga können den Angaben zufolge um ein Vielfaches teurer sein als Humaninsulin. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kritisierte die Entscheidung.

Der ganze Bericht…

Mit seinem Beschluss folgt der Gemeinsame Bundesausschuss einem Gutachten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Dieses war zu dem Schluss gekommen, dass die Insulin-Analoga dem herkömmlichen Insulin bei der Behandlung des Diabetes Typ 2 nicht überlegen seien. Ärzte- und Patientenverbände hatten den Bericht heftig kritisiert.

Insulin-Analoga sind künstliche Abwandlungen des Hormons Insulin. Genau wie herkömmliches Insulin senken sie den Blutzuckerspiegel. Nach Angaben der Hersteller setzt ihre Wirkung zudem schneller ein als bei Normalinsulin - nämlich bereits nach 15 Minuten anstatt erst nach einer halben Stunde.

Medizin & bunte PillenJune 24, 2006 9:15 pm

Wie die Wiener Zeitung.at heute berichtet ist bei einer indonesischen Familie laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals die Übertragung der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch nachgewiesen worden. Laut WHO steckte eine Indonesierin im vergangenen Monat mehrere Familienmitglieder mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 an, von denen sieben starben. Tests im Labor hätten dies ergeben, sagte WHO-Sprecher Dick Thompson am Freitag.

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Medizin & bunte PillenJune 16, 2006 10:17 pm

Mit Formigran® und dem Wirkstoff Naratriptan ist in Deutschland erstmals ein Triptan zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura, zur rezeptfreien Abgabe in der Apotheke zugelassen.

Formigran® gehört zur Wirkstoffgruppe der Triptane und setzt im Unterschied zu einem klassischen Schmerzmittel selektiv am Ort des Entstehens der Migräne an. So bekämpft Formigran® mit nur einer Tablette alle typischen Beschwerden einer Migräne wie Kopfschmerzen, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Die Einnahme soll bei den ersten sicheren Anzeichen einer Migräneattacke erfolgen, wobei 2 Tabletten pro 24 Stunden erlaubt sind. Die zweite Tablette darf frühstens vier Stunden nach der ersten eingenommen werden. Zugelassen ist Formigran® für Patienten zwischen 18 - 65 Jahren.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung, 18/2006

Medizin & bunte PillenJune 12, 2006 11:15 am

Trotz des Milliardendefizits im Gesundheitweisen erhalten die Chefs vieler deutscher Krankenkassen üppige Bonuszahlungen. Die Prämien für ihre Vorstände bezeichnen die gesetzlichen Krankenkassen als durchaus normal. Einem Pressebericht zufolge betragen die Prämien für das Geschäftsjahr 2005 bis zu 105.000 Euro.

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Während die Kassenvorstände längst den Blick für die Realität verloren haben und sich die Säcke vollmachen, wird der Beitragszahler immer weiter ausgequetscht und bekommt Leistungen vorenthalten.

Im Grunde ist er aber selbst schuld, solange er nicht protestiert ist er eben leidensfähig und die Politraffkes pressen immer mehr aus ihm heraus.

Medizin & bunte PillenFebruary 19, 2006 5:58 pm

gitterhuhn Nun ist sie da, Deutschland hat die Vogelgrippe.

Auf der Ostseeinsel Rügen gibt es inzwischen 59 bestätigte Fälle von Vogelgrippe. Ab Freitag sitzt jegliches Federvieh wieder hinter Gittern.

Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche, die nur in ganz seltenen Fällen auf den Menschen übergeht. Für Zuchtgeflügel ist der H5N1-Erreger besonders tödlich und kann binnen weniger Stunden eine ganze Schar dahinraffen. Wilde Enten und Gänse sind weit weniger anfällig. Übertragen wird das Virus durch Ausscheidungen der oberen Atemwege und Kot. Von Vogel zu Mensch wird das Virus nur schwer übertragen. In Asien haben tausende von Fällen erkrankter Vögel nur zu 120 bekannten Fällen beim Menschen geführt, davon endeten 60 Fälle tödlich. Im Gewebe kann das Virus überleben. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass eine Infektion erfolgen kann, wenn Fleisch und Eier richtig durchgekocht werden. Bei einer Kerntemperatur von 60 bis 70 Grad über 30 Minuten geht das Virus zugrunde.

Das Friedrich-Löffler-Institut hat schon im August 2005 mitgeteilt, dass deutsche Forscher einen neuen Impfstoff gegen die Vogelgrippe mit dem Subtyp H5 gefunden und erfolgreich getestet haben. In der EU ist eine Impfung bislang nicht erlaubt, weil man geimpfte und infizierte Tiere dann nicht mehr sicher auseinanderhalten kann. Allerdings erlaube der neue Impfstoff diese Unterscheidung. Wie die Forscher erklären, könnten die Tiere über Sprays, Augentropfen oder Trinkwasser auch in größeren Betrieben leicht geimpft werden.

Sonderbarerweise wird darüber in den Medien nichts erwähnt, obwohl man mit einer Durchimpfung der Geflügelbestände auch die Menschen vor einer Infektion mit dem Vogelgrippevirus schützen könnte. Auch müsste bei einer weiteren Verbreitung der Vogelgrippe nicht massenhaft Nutzgeflügel getötet werden und die Geflügelzuchtbetriebe würden nicht in den finanziellen Ruin getrieben.

Dafür hört man von Politikern und anderen mehr oder weniger kompetenten Personen :” Es gibt ja keine unmittelbare Gefahr für die Menschen. Aber überall dort, wo es einen Umgang mit Tieren gibt, muss man schon sehr vorsichtig sein.” Was nun, ist er Umgang mit Tieren nun gefährlich oder nicht. NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg scheint - wie bei Politikern allgemein so üblich - nicht zu wissen von was er redet.

Und weiter gibt der Minister Uhlenberg von sich:”Ich glaube, dass diese Schutzzone wichtig ist, die man dort eingerichtet hat. Das sind jetzt die Möglichkeiten, die man hat, damit möglichst auch der Übertrag vom Wildgeflügel auf das Nutzgeflügel nicht erfolgt.” Er glaubt, dass heisst, er weiss es nicht. Glauben tut man in der Kirche. Würde man beispielsweise das Nutzgeflügel impfen, könnte es nicht vom Wildgeflügel angesteckt werden.

Das ist wieder einmal typisch Deutschland,man wartet geduldig ab bis die Vogelgrippe im Land ist, obwohl sie sich ja lange genug angekündigt hat und wenn es dann wirklich soweit ist klappt nichts und alle Verantwortlichen laufen durcheinander wie eine Herde aufgescheuchter Hühner, kopflos und inkompetent.

Eigentlich müsste man die Politiker da hinsperren, wo die armen Federviecher jetzt sitzen, wirklich kompetente Leute an die Spitze lassen und denen nicht in ihr Handwerk reinreden.

Man muss sich Gedanken machen was gefährlicher ist, das Virus oder die Menschen die mit der Situation nicht umgehen können.

Medizin & bunte PillenDecember 31, 2005 5:24 pm

Die Ärzte, die oft auf neue und womöglich teure Medikamente setzen, müssen umdenken. Als Folge des Arzneimittelsparpakets der Bundesregierung werden sich etliche Patienten auf eine Umstellung ihrer Medikamente einrichten müssen. Ärzte sollten überzeugt werden, Kranke wo immer möglich mit bewährten günstigen Mitteln zu versorgen.

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Wer glaubt, es gäbe nichts simpleres als den Bluthochdruck einzustellen, irrt gewaltig. Bei nicht einmal 25% der Hypertoniker werden die Zielwerte von 140/90 mmHg und darunter erreicht. Da kann man schon nachdenklich werden, bedenkt man die pharmakotherapeutischen Fortschritte der letzten Jahre. Und nun sollen die Ärzte wieder auf die “bewährten” und günstigen, weniger gut wirkenden Blutdrucksenker mit ihren entsprechenden Nebenwirkungen zurückgreifen, nur um Kosten zu sparen?

Der Arzt soll also bestraft werden, wenn er nach seiner Berufung handelt, die im hippokratischen Eid festgehalten ist:

Die Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meinem Vermögen und Urteil, mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen zu verderblichem Schaden und Unrecht.

Es ist den Patienten anzuraten viel mehr zu hinterfragen was der Arzt tut. Leider haben die meisten Patienten dazu nicht den nötigen Hintergrund und schlucken brav was der Arzt ihnen zwangsverordnet.

Medizin & bunte PillenSeptember 23, 2005 1:22 pm

Hochrisikopatienten mit koronarer Herzkrankheit profitieren in hohem Maße von einer Fluvastatin-Therapie. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die durch Studienergebnisse belegte signifikante Senkung der kardialen Mortalität.

Zu den therapiebedürftigen KHK-Hochrisikopatienten zählen laut der NCEP-Guidelines ATP III(2001) [1] Patienten mit Myokardinfarkt in der Anamnese, instabiler Angina pectoris, stabiler Angina pectoris und/oder nach Koronararterien-Eingriffen. Eine weitere Hochrisikogruppe bilden Patienten mit Typ-2-Diabetes. Sie sind dafür prädestiniert, ausgeprägte atherosklerotische Gefäßveränderungen zu entwickeln und haben ein 4-fach höheres Risiko für eine KHK. Fluvastatin (Cranoc(R))schützt KHK-Patienten und andere Hochrisikopatienten effektiv vor
kardialen Ereignissen..

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