Aus Internet & MedienApril 23, 2006 12:34 pm

Laut einem Bericht von Stern-Online soll Geflügel in Zukunft dauerhaft weggesperrt werden. Besser wäre es man würde einige Minister dauerhaft wegsperren, bzw. von der Politik fernhalten.

Das Friedrich-Loeffler-Institut lehnt eine Schutzimpfung des Nutzgeflügels erneut ab. Geimpfte und ungeimpfte Tiere könnten dann nicht mehr unterschieden werden.
Das Friedrich-Löffler-Institut hat schon im August 2005 mitgeteilt, dass deutsche Forscher einen neuen Impfstoff gegen die Vogelgrippe mit dem Subtyp H5 gefunden und erfolgreich getestet haben. In der EU ist eine Impfung bislang nicht erlaubt, weil man geimpfte und infizierte Tiere dann nicht mehr sicher auseinanderhalten kann. Allerdings erlaube der neue Impfstoff diese Unterscheidung. Wie die Forscher erklären, könnten die Tiere über Sprays, Augentropfen oder Trinkwasser auch in größeren Betrieben leicht geimpft werden.

Sonderbarerweise wird darüber in den Medien nichts erwähnt. Auch müsste bei einer weiteren Verbreitung der Vogelgrippe nicht massenhaft Nutzgeflügel getötet werden und die Geflügelzuchtbetriebe würden nicht in den finanziellen Ruin getrieben. Möglichweise stecken aber auch wirtschaftpolitische Gründe dahinter und die betroffenen Bauern stehen sich besser das Geflügel keulen zu lassen. Für ein Federvieh bekommen sie immerhin 51 Euro vom Land und den Tierseuchenfonds. Kosten, die bei der Verwertung und Tötung der Tiere entstehen werden extra erstattet.

Da liegt es nahe, dass man kein Interesse hat den neuen Impfstoff zügig weiter zu entwickeln Und dem dummen Volk kann man ja vieles erzählen.

Aus Internet & MedienMarch 28, 2006 12:36 pm

Ex-Kanzler Schröder ist in Moskau – nicht nur in Sachen Ostseepipeline. Er will auch eine Lobby-Organisation aufbauen, die Russlands Image im Westen polieren soll. Dies berichtet jedenfalls der „Kommersant”.

Gerhard Schröder hat seinem guten Freund Wladimir Putin einen neuen Vorschlag mitgebracht, so die Zeitung: Ein Lobby-Zentrum soll in deutschen Medien das angeknackste Russland-Bild zum Besseren wenden und weitere deutsch-russische Wirtschaftsprojekte nach dem Muster der Ostsee-Gaspipeline befördern.

Der ganze Bericht….

Aus Internet & MedienNovember 21, 2005 10:03 pm

Ratiopharm kündigt Firmenchef fristlos.

Der Generikahersteller Ratiopharm hat sich von Firmenchef Claudio Albrecht getrennt. Grund für die Trennung seien unterschiedliche Auffassungen über Führungs- und Geschäftsfragen. Auch der Finanzchef musste gehen.

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Aus Internet & Medien 9:22 pm

Ärzte werden mit Geld geködert, Apotheker mit Geschenken überhäuft: Dem stern liegen Tausende E-Mails, Schecks und geheime Protokolle vor, die zeigen, wie der Pharmakonzern Ratiopharm seine Medikamente in den Markt drückt.

Jeden Morgen stehen in Deutschland 20.000 Pharmavertreter auf und machen sich auf den Weg in Arztpraxen und Apotheken. Schätzungsweise 400 von ihnen sind im Auftrag der Firma Ratiopharm unterwegs, des bekanntesten Herstellers günstiger Nachahmer-Medikamente in Deutschland. Der Kofferraum dieser Außendienstmitarbeiter ist prall gefüllt mit “Kontaktware”: So nennt man in der Branche Gratis-Medikamente, die der Pharmareferent dem Arzt schenkt, damit der sie seinen Patienten schenkt, mit dem Ziel, dass die Patienten künftig immer nach dem gleichen Mittel verlangen.

Die Kontaktware, die ein einziger Pharmareferent übers Jahr verschenkt, ist so gigantisch, dass sich damit locker drei Apotheken füllen ließen. Im Juni vergangenen Jahres hat Ratiopharm seinen Außendienstlern die “Musterplanung 2005″ geschickt, die dem stern vorliegt: eine genaue Auflistung, wie viele Gratis-Medikamente (so genannte Ärztemuster) ein Außendienstler im Jahr erhält. Darunter sind 2100 Packungen des Blutdrucksenkers Amlodipin, 500 Packungen Schmerztabletten Diclofenac, 3800 Packungen des Herz-Kreislauf-Mittels Metoprolol und so weiter. Insgesamt bekommt ein Ratiopharm-Referent mehr als 40.000 Arzneimittelpackungen zum Verschenken. Ratiopharm bestreitet gegenüber dem stern, dass die Zahlen der Musterplanung “für das aktuelle Jahr” entsprechen.

Wer all diese Packungen in der Apotheke kaufen will, müsste dafür schätzungsweise 250.000 Euro hinblättern. Außendienstler, die besonders viele Ärztemuster benötigen, bekommen noch mal 20 Prozent mehr Gratis-Packungen. Weil die ganze Ware in keinen Kofferraum der Welt passt, stapeln sich die Medikamente meist im Keller der Außendienstler oder in deren Garage. Pharmareferenten erkennt man auch daran, dass sie ihr Auto zu Hause im Freien parken….

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Aus Internet & MedienSeptember 28, 2005 3:28 pm

Demnächst werden wohl die Verbraucher für den Liter Fruchtsaft 8-10 Cent mehr hinlegen müssen. So lässt jedenfalls der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Bonn verlauten. Schuld daran sollen die dramatischen Steigerung der Kosten bei Rohstoffen, Halbwaren, Energie, Treibstoff und bestimmten Hilfsstoffen sein.

Irgend etwas ist ja immer, um einen Vorwand für Preissteigerungen zu finden.

Aus Internet & Medien 3:15 pm

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg dreht den Zapfhahn massiv zu.
Europas zweitgrößter Brauereikonzern Carlsberg, der in der Schweiz Feldschlösschen kontrolliert, will auf lange Sicht jede zweite seiner 29 Brauereien stilllegen. Damit reagiert Carlsberg auf die in Westeuropa sinkende Nachfrage nach Bier.

Die Produktion soll nur noch in 15 Hauptbrauereien stattfinden, wie der Vorstandsvorsitzende der Carlsberg Breweries, Nils S. Anderson in einem Interview mit der Kopenhagener Wirtschaftszeitung “Börsen” sagte.

Erst 2004 hatte der dänische Brauereikonzern die Holsten-Brauereien mit dem Hamburger Stammsitz, sowie die Feldschlößchen-Brauerei in Dresden als Hauptbetriebe übernommen. Ausserdem gehören zu Holsten die Brauerei Landskron in Görlitz, Feldschlößchen in Braunschweig, die Mecklenburgische Brauerei Lübz sowie Hannen in Mönchengladbach.

Allerdings gibt es laut Anderson “keinen aktuellen Plan, eine unserer Brauereien in Deutschland zu schließen”.

Aus Internet & MedienSeptember 27, 2005 11:05 am

Schlechte Nachrichten für Liebhaber von Pommes frites: Die Kartoffelstäbchen werden dieses Jahr kleiner ausfallen und wohl auch teurer werden. Der Grund: Die Kartoffelernte fällt in diesem Jahr in Nordeuropa mager aus.

“Wir haben nicht nur weniger Kartoffeln geerntet, sondern auch noch von kleinerem Kaliber”, sagt Christoph Hambloch, Abteilungsleiter Ackerbau bei der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle GmbH (ZMP) in Bonn. Er geht davon aus, dass die Fritten-Produzenten versuchen werden, die höheren Kosten an ihre Kunden weiterzugeben.

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Aus Internet & Medien 11:01 am

Bundesbankpräsident Axel Weber geht nicht davon aus, dass der Ölpreis schnell wieder nach unten geht. Noch zwei bis drei Jahre werde der Preis für Rohöl bei rund 60 Dollar je Barrel (159 Liter) verharren, sagte Weber in Washington. Die deutsche Wirtschaft profitiere allerdings dank ihres breiten Angebots an wettbewerbsfähigen Produkten vom Rückfluss eines Teils der “Petro-Dollar”, da die Ölländer einen nicht geringen Teil ihrer Gelder für Investitionen verwendeten.

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Aus Internet & MedienSeptember 12, 2005 12:00 am

Was es alles gibt.

Wenn es nun schon sooo billig geworden ist unter die Erde zu kommen, sollte aber ein klein wenig Luxus drin sein. Die Erben müssen ja nicht die ganze Knete auf den Kopf hauen.

Ein Erfinder aus Osnabrück hat ein Mobiltelefon entwickelt, das selbst unter der Erde steten Empfang garantiert. Einige Exemplare seiner Erfindung hat Jürgen Bröther aus Osnabrück nach eigener Aussage bereits verkauft. Und trotz des hohen Preises - je 1.500 Euro - gebe es angeblich schon weitere Interessenten für das Handy mit einer besonders langlebigen Batterie und einem kleinen Lautsprecher. Konzipiert ist das Mobiltelefon als eine Art Grabbeilage, die etwa so groß wie ein Schuhkarton ist und im Grab, 30 Zentimeter tief unter der Erde untergebracht wird. Einmal installiert, ist sozusagen der Dialog mit dem Verstorbenen möglich.

Da geben die Menschen ihren Verstorbenen seit Urzeiten alle möglichen Schätze als Grabbeigaben mit- und was finden Archäologen in ein paar Tausend Jahren, wenn sie uns ausbuddeln?

Sweety das Küken

Aus Internet & MedienSeptember 11, 2005 7:45 pm

Wie die “Bild am Sonntag” erfahren haben will, soll der “Lehrer aus Kassel,” Bundesfinanzminister Hans Eichel in seinem Schreibtisch eine Giftliste mit radikalen Kürzungen versteckt halten. Noch dementiert er das vehement, doch ob man dem das glauben darf?
Jedenfalls sollen interne Emails (”Maßnahmeoptionen zur Realisierung von Einsparungen im Bundeshaushalt”) die der Bildzeitung vorliegen, belegen, dass im Bundesfinanzministerium an einem riesigen Kürzungspaket gearbeitet wird.
Demnach wurde bei einer Referatsleiterbesprechung im Eichel-Ministerium ein Kürzungsvolumen von rund 30 Milliarden Euro für 2006 vorgegeben. Auch tiefe soziale Einschnitte stehen auf dem Prüfstand.

So drohen Beziehern von Arbeitslosengeld II Kürzungen der Leistungssätze um 2%, sowie eine Schlechterstellung bei der Rente, wenn sie länger als zwei Jahre arbeitslos sind. Bei den sogenannten Bedarfsgemeinschaften sollen schärfere Regeln gelten. Auch muss der, der eigenes Vermögen besitzt damit rechnen schärfer als bisher zur Kasse gebeten zu werden.
Aus Expertensicht im Finanzministerium ist das Kürzungsziel von 30 Milliarden Euro ohne teilweise Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht erreichbar. Deshalb ist davon auszugehen, dass der ermässigte Mehrwertsteuersatz von 7% für viele Bereiche doch fallen wird. Für Herzschrittmacher, Prothesen, zahnärztliche Leistungen, aber auch für Saatgut, Düngemittel und Schlachtvieh sieht das sogenannte “Steuervergünstigungsabbau-Gesetz” höhere Mehrwertsteuersätze vor. Die Folge wird sein, ein drastischer Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel, wie Brot, Wurst, Fleisch und Gemüse.

Fazit: Egal wen man wählt, die Politgangster,ob sie nun aus Kassel oder Heidelberg kommen, werden den Bürgern in die Taschen fassen und sie ausnehmen wie Weihnachtsgänse. Also bleibt nichts weiter übrig als die Euros noch mehr zusammenzuhalten als bisher.


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