Seit dem 09.12.05. sind wir im Besitz eines Amica-Elektroherdes. Am 16.12.05 reklamierten wir beim Hermes Technischer Kundendienst, dass die hintere rechte Kochplatte Abblätterungen aufweist und auch die anderen Kochplatten entsprechende Spuren aufweisen. Zugesagt wurde, dass der Techniker die Kochplatte auswechselt. Am 27.12.05 meldete sich der Techniker H**nze. bei uns. Er führte aus, dass er keine Ersatzteile bekommen habe, die Kochplatte aber aus seinen eigenen Beständen austauscht. Eingebaut wurde eine EGO-Platte. Im schriftlichen Rep.-Auftrag vermerkte der Techniker, dass auch die anderen Kochplatten anfangen abzublättern. Da die Kochplatten immer unansehnlicher wurden, wurde erneut der Kundendienst davon in Kenntnis gesetzt. Termin :10.01.06. Auftragsnummer :1640/406. Zu diesem Termin sollten die restlichen drei Kochplatten ausgetauscht werden. Ausserdem wurde bemängelt, dass die Backofentür nicht richtig schliesst. Am Vormittag des 10.01. 06 erschien der Kundendiensttechniker D**fler vom Technikservice 24. Nach kurzer Besichtigung der Platten lief er zu seinem Wagen und kam mit einer Flasche „Enablitz“ zurück. Er bat um eine alte Zeitung und begann eine Kochplatte energisch mit Enablitz zu bearbeiten. Uns hielt er dabei einen Vortrag, dass die Kochplatten vor erstmaligem Gebrauch „eingebrannt“ werden müssen, d. h. die Platten sollten etwa 10 Minuten auf Stufe drei betrieben werden. So würde es auch in der Gebrauchsanweisung stehen. Wenn man dies nicht beachten würde, würde das Silikon der Platten diese unansehnlich machen. Ausserdem sollten wir neue Kochtöpfe mit entsprechendem Boden verwenden. Davon abgesehen, die Kochplatten wurden vor dem ersten Gebrauch entsprechend 10 Minuten auf Stufe drei betrieben, obwohl dieses Procedere nicht in der Gebrauchsanweisung steht. Eigenartig ist auch, dass die bereits ausgetauschte rechte hintere EGO-Kochplatte eine einwandfreie Oberfläche aufweist, und dies ohne „Enablitz“ oder sonstige Behandlungen. Die Beanstandung, dass die Backofentür auf der linken Seite unten nicht richtig schliesst, versuchte der Techniker D**fler dadurch zu beseitigen, indem er die Tür an dieser Seite mit der Hand richtete, allerdings mit dem Ergebnis, dass die Tür nun noch schlechter schliesst. Ausserdem ist zu sagen, dass wir unser Kochgeschirr nicht von der Großmutter geerbt haben, sondern dies den heute üblichen Normen entspricht. Mit seiner Enablitz-Putzaktion kam der Techniker D**fler nicht so recht weiter, ausser zerbröseltem Zeitungspapier war kein sichtbarer Effekt zu bemerken. Im Gegenteil, die behandelte Platte sieht scheckig und fleckig aus. Darauf angesprochen meinte er, das muss man viele Male tun, bis es Wirkung zeigt, er wäre nicht dazu da, uns die Kochplatten zu reinigen. Da hat er Recht, sein Auftrag war die Herdplatten auszutauschen. Angeblich hatte der Techniker die Platten nicht dabei, die müssten bestellt werden, darüber würden wir Bescheid bekommen, es würde ein neuer Termin ausgemacht. Die alten Platten würden zur Prüfung eingeschickt, wenn diese intakt wären, müssten wir die Reparatur bezahlen. Wann die neuen Platten kommen würden, könne er nicht sagen. Auf meine Frage, ob wir darüber irgend etwas schriftliches, wie etwa einen Reparatur-Auftrag, bekommen würden, meinte der Techniker, er würde uns nichts schriftliches geben. Da dies alles in recht pampigem Ton erfolgte, bat ich den Techniker höflich aber bestimmt umgehend die Wohnung zu verlassen. Dem kam er auch nach, doch auf der Treppe verabschiedete er sich mit „Arschloch.“ Ein recht ungewöhlicher Abschiedsgruß. Ich habe das Verhalten dieses „freundlichen“ Technikers schriftlich der Geschäftsführung von Technikservice24 mitgeteilt, mit der Bitte, dafür zu sorgen, dass sich der Techniker schriftlich bei mir entschuldigt. Bis zum derzeitigen Zeitpunkt ist das noch nicht geschehen. Was uns ebenfalls irritiert, ist der Umstand, dass das Grillen im Backofen ausnahmslos nur bei ¼ geöffneter Backofentür und Anbringen eines Hitzeschutzschildes über der geöffneten Backofentür möglich ist.
Dazu ist in der Gebrauchsanweisung vermerkt, dass der Herd während des Grillens zu beaufsichtigen ist und Kinder fernzuhalten sind. Mit anderen Worten heisst das, dass die Küche während des Grillens quasi zum Sperrgebiet erklärt werden muss, weil beim Berühren des Herdes während des Grillens Verbrennungsgefahr besteht.
Eine recht unübliche Funktion für einen Elektroherd der Neuzeit. Die Aluminiumleiste, die als Hitzeschutzschild dient und andere Aussenteile des Herdes, werden sehr heiss, ferner ist es auch kein Vergnügen während des Grillens am Herd zu stehen, da ja die heisse Luft aus dem Backofen durch die geöffnete Tür nach oben entweicht.
Vor diesem Amica-Herd kann man nur warnen, vor allem wenn Kinder und Haustiere im Haushalt sind!! Ich weiss nicht, was sich eine Firma denkt, ein derart antiquiertes Teil in den Handel zu bringen. Unserer voriger Herd der Fa.Neff, der leider nach 20 Jahren seinen Geist aufgegeben hat, war da wesentlich fortschrittlicher, da durfte man die Backofentür beim Grillen jedenfalls schliessen und die Gefahr von Verbrennungen war nicht gegeben. Mittlerweile macht sich ein anderer unangenehmer Begleiteffekt der Enablitz-Putz- und Reparaturaktion bemerkbar: Sämliche Kochtöpfe, die mit einer der Enablitz-behandelten Herdplatten in Berührung kommen, haben einen schwarzen Boden und müssen nach Gebrauch gereinigt werden. Ausserdem ist es nicht möglich, empfindliche Backwaren im Backofen zuzubereiten, weil diese, wohl wegen der schlechtschliessenden Tür in sich zusammenfallen. Den gesamten Sachverhalt habe ich mittlerweile der Geschäftsleitung von Technikservice24, sowie Herrn H**nke von Amica International in Ascheberg zur Kenntnis gebracht. Bei meinem heutigen Anruf teilte mir Herr H**nke mit, dass mittlerweile ein neuer Reparaturversuch am 19.01.06 unternommen werden soll. Interessant ist nur, dass ich von dem Termin nicht informiert wurde. Ausserdem teilte man mir mit, dass der Herd nicht zurückgenommen werden kann. Auch ein anschliessendes Gespräch mit einem Herrn K**n brachte keine neuen Erkenntnisse, ausser, daß ich auf Rücknahme des Gerätes bestehe. Der Händler, der das Gerät geliefert hat erklärt, er könne das Gerät nicht zurücknehmen, das sei Sache des Kundendienstes, die hätten an dem Gerät schon herumrepariert. Amica International will das Gerät aber auch nicht zurücknehmen. Ich habe diesen beiden Herrn unmissverständlich klar gemacht, dass an dem Herd momentan nicht mehr herumrepariert wird, weil ich erst einmal wissen möchte, ob dieses Exemplar den deutschen gesetzlichen Voraussetzungen entspricht. Vielleicht möchte ja auch der eine oder andere den Herd mal in "Grillaktion" sehen, natürlich unter den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen oder einen Blick auf die vom Technikservice24-Kundendiensttechniker mit "Enablitz" misshandelten Kochplatten werfen. Da es sich in jedem Falle um nachweisbare Tatsachen handelt, fruchten auch Drohungen der beiden Herren, entsprechendes gegen eine Veröffentlichung im Internet zu unternehmen, nicht wirklich. Über den hier geschilderten Sachverhalt ist nun auch der Hersteller, die Fa. Amica Wronki S.A in Polen informiert. Nun bin ich mal gespannt wie es weiter geht. Update v. 17.01.06: Dem Techniker D**fler vom TechnikService24 Kundendienst hatte ich eine Frist bis zum 17.01.06 gesetzt, sich schriftlich für seine verbale Entgleisung zu entschuldigen. Aber auch das hat er nicht geschafft. Überhaupt hüllt sich der TechnikService24 Kundendienst in Schweigen. Mit Telefax v. 13.01.06 hat das Service-Department der Fa. Amica Wronki S.A (Polen) geantwortet wie folgt: Wir entschuldigen uns bei Ihnen für alle Unannehmlichkeit. Sobald wir eine Antwort von unserem Servicepartner aus Deutschland bekommen haben, werden wir zu in Ihrem Schreiben vorgestellte Angelegenheit Stellung nehmen und Sie darüber informieren. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen für die Sache günstige Lösung zu finden. Na, wenigstens schon mal etwas, nachdem der TechnikService24 Kundendienst und die Fa. Amica-International in Ascheberg abgetaucht sind. Mal sehen wie es weitergeht. Update vom 26.01.06 Am 23.01.06 erhielt ich ein Fax von Amica-Deutschland in dem mir mitgeteilt wird, dass der Herd nun doch zurückgenommen wird. Am 24.01.06 schrieb mir dann die Fa. TechnikService24 wie folgt: Sehr geehrter Herr … wir nehmen Bezug auf Ihr o.a.Schreiben, welche wir in Kopie von der Fa. Amica erhalten haben und nehmen Stellung wie folgt: Bedingt durch die Tatsache, dass hier eine intensive Recherche notwendig war, konnten wir erste heute antworten. Wir bitten dies zu entschuldigen. Laut Aussage unseres kompetenten Technikers, Herrn D**fler war die Schutzschicht der Herdplatten nicht richtig eingebrannt, weshalb der Techniker versucht hatte diese zu reinigen mit einem speziellen Reinigungsmittel. Da dieser Versuch erfolglos war, sollten neue Herdplatten bestellt werden. Ein schriftlicher, maschineller Reparaturauftrag konnte der Techniker Ihnen nicht aushändigen, da noch eine Ersatzteilbestellung erforderlich war und der Auftrag somit noch nicht abgeschlossen werden konnte. Für den unglücklichen Reparaturablauf sowie die Äusserung unseres Technikers möchten wir uns in aller Form bei Ihnen entschuldigen. Ausserdem möchten wir Ihnen versichern, dass diese Art und Weise nicht zum Standard unseres Hauses zählt. Bei dem involvierten Techniker wurden entsprechende Massnahmen getroffen. (Der Brief wurde originalgetreu wiedergegeben.) Aha, laut Aussage des kompetenten Technikers war die Schutzschicht nicht eingebrannt…Wenn der Herd schon einige Zeit in Gebrauch ist, müsste sich eine eventuell vorhandene Schutzschicht schon längst eingebrannt haben. Das "spezielle Reinigungsmittel", welches der kompetente Techniker verwendete, war "Enablitz". Damit hat meine Großmutter in den 50er Jahren schon den Herd poliert. Das weisse Zeug wurde auf die warme Herdplatte gegeben und mit einem Lappen nachpoliert. Auch gut, weil der kompetente Techniker sich nicht entschuldigen wollte, hat es sein Chef getan. Damit kann ich leben. Es ist schon recht verwunderlich, wie hier versucht werden sollte den Kunden auch noch zu verschaukeln. Blamabel wird es nur, wenn der Kunde Ahnung von der Materie hat. Wir haben uns nun zu einem Herd entschlossen, bei dem wir sicher sind, dass uns im Eventualfall einer Reklamation nicht der TechnikService24 be- bzw.heimsucht.